Ozeankind® e.V.

F.A.Q´s

Ozeankind e.V. gibt es seit September 2018. Die Idee dazu schon seit 2017.
Hier findest Du kurz und knapp viele Antworten, die dir einen guten Überblick geben.
Solltest Du noch eine andere Frage haben, schicke uns gern eine Mail an hallo@ozeankind.de

Uns geht es darum, bei so vielen Menschen wie möglich das eigene Bewusstsein im Bezug auf Plastik zu wecken. Plastik ist definitiv ein wunderbares und vielseitiges Produkt, doch leider nutzen es viele von uns falsch und – eigentlich noch viel schlimmer – es mangelt vor allem am Bewusstsein.

Wir möchten möglichst viele Menschen dazu motivieren, den Konsum von Einwegplastik-Produkten weiter zu reduzieren und Plastik zu vermeiden wo immer es möglich ist. Es geht darum, auf bereits vorhandene Alternativen zurückzugreifen, bewusst zu konsumieren und eben (Plastik-)Müll zu sammeln.

Wir möchten an jeden Einzelnen appellieren, selbst aktiv zu werden und eben nicht erst auf die Politik oder den Handel zu warten. Denn bis hier etwas passiert, könnte es bereits zu spät sein. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend – und wir sollten uns entscheiden: für oder gegen unseren Planeten.

Unser Einkaufszettel hat mehr Einfluss als viele von uns denken.
Jedes Handeln, jeder Schritt ist wichtig.

Ozeankind® e.V. ist eigentlich gar kein Verein – Ozeankind® e.V. ist eine Familie.

Uns ist es vor allem wichtig, bei allem Aktionismus immer möglichst realistisch zu bleiben. Wir werden Plastik nicht aus unserer Welt verbannen, niemals. Und das müssen wir auch überhaupt nicht. Dennoch müssen wir etwas ändern und den Umgang mit unserer Natur verbessern. Niemand wird alleine mal eben kurz die Welt retten, aber wir alle, jede(r) Einzelne, können einen kleinen Teil dazu beitragen.

Und wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie alle zusammen eine ganze Menge bewegen. Aber das wissen wir ja alle.

Wir haben es uns ganz schnell abgewöhnt, mit dem Finger auf andere Menschen zu zeigen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Denn auch wir haben in der Vergangenheit sehr viele Dinge „falsch“ gemacht – sei es aus Ignoranz oder aus Unwissenheit.

Beide sind wir weder Wissenschaftler noch Biologen – wir sind zwei ganz normale Menschen die Tag für Tag ihr Bestes geben, um Dinge zu verändern. Egal wie klein sie sein mögen. Wir versuchen den Tatsachen ins Auge zu blicken und Probleme mit unseren eigenen Worten zu erklären.

Dabei ist unsere Mission eigentlich gar nicht mehr „nur unsere“ Mission. Ozeankind® e.V. ist nicht mehr nur eine Idee von zwei Menschen, die ihren Beitrag zu einer besseren Welt leisten wollen, sondern vielmehr eine Plattform für Gleichgesinnte.

Es gibt so viele Menschen da draußen, die bereits Plastikprodukte vermeiden, die Müll sammeln oder anderweitig im Umweltschutz aktiv sind. Wir möchten allen da draußen dabei helfen sich zu erinnern, an sich selbst zu glauben.

Daran dass DU eben sehr wohl einen Unterschied machen kannst, mit jeder einzelnen Kaufentscheidung, mit jedem Handeln. Am liebsten würden wir diesen, weiterverbreiteten Satz „Ach, was kann ich schon ändern….“ aus möglichst vielen Köpfen löschen.

Ozeankind® e.V. ist eigentlich auch gar kein Verein – wir sind eine Familie.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Arbeit von Ozeankind® e.V. zu unterstützen. Ob durch Spenden, eine Fördermitgliedschaft oder dem Kauf eines offiziellen Ozeankind®-Produktes im Plastikrebell® Shop.

Wie jeder andere Verein in Deutschland ist auch Ozeankind® e.V. auf finanzielle Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen angewiesen. Deshalb gibt es auf der Startseite und im Bereich Spenden die Möglichkeit, direkt an Ozeankind® e.V. zu spenden. Ob einen Euro oder 1.000 Euro – jede noch so kleine Unterstützung hilft uns, mehr und vor allem größere Projekte zu realisieren.

Du kannst natürlich auch direkt offizielles Fördermitglied von Ozeankind® e.V. werden und Dich gleich für eine jährliche Fördermitgliedschaft entscheiden. Vor allem auch dank unserer Fördermitglieder können wir mit der Zeit immer häufigere und größere Projekte umsetzen.

Und auch mit jedem gekauften Produkt im Plastikrebell® Shop unterstützt Du die Arbeit von Ozeankind® e.V. – auch wenn wir mit dem Shop in erster Linie unsere eigenen Brötchen verdienen, so spenden wir zusätzlich 5% unseres Jahresgewinns aus dem Shop an Ozeankind® e.V. und setzen es für die weltweiten Projekte ein.

Nein, Ozeankind® e.V. steht nicht für Zero Waste und auch nicht für Zero Plastik.

Denn Plastik ist nicht das Problem – wir Menschen und unsere Gewohnheiten sind es.

Wir möchten deshalb in erster Linie realistisch bleiben, möglichst viele Menschen erreichen und sie dazu motivieren, kleine Dinge zu ändern – egal in welchem Land sie leben. Mit Hilfe lokaler Projekte, kleine und große, in den verschiedensten Ländern der Welt möchten wir mit bestem Beispiel vorangehen, Situationen verbessern und vor allem Dinge verändern.

Sowohl Zero Waste als auch Zero Plastik sind aus unserer Sicht ein in 99% aller Länder dieser Welt und in 98% aller Lebenssituationen auf dieser Welt komplett unrealistisch.

Man kann nicht in ein beliebiges Land der Welt gehen, mal eben sämtliche Plastikprodukte vernichten und dafür sorgen, dass dort auch ja nie wieder Plastik verwendet wird. Das ist unrealistisch. Selbst wenn es möglich wäre, so würde es deutlich zu lange dauern – und bis dahin ist es zu spät.

Es geht vielmehr um eine Veränderung unseres eigenen Bewusstseins, wenn es um die Verwendung von Einwegplastik-Produkten geht. Um Aufklärung, um kleine Veränderungen … um Recycling, Upcycling und CleanUps.

Wir vermeiden Plastik wo immer es geht, finden Alternativen für Wegwerf-Artikel und heben vor allem den Müll anderer Menschen auf. Immer. Wenn es die Paprika nur verpackt gibt, kaufen wir sie nicht. Wenn im Regal Tomatensauce im TetraPak steht und daneben steht sie im Glas, nehmen wir das Glas.

Es geht um die Vorbildfunktion und darum, Menschen zu Informieren statt sie zu MISSIONIEREN.

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt – und unsere Antwort auf diese Frage ist ebenfalls immer gleich.

Es gibt Millionen Flüge auf der Welt – jedes Jahr. Ob mit oder ohne uns. Und auch wenn das Flugzeug, wenn wir drin sitzen, wegen uns ein mehr Kerosin verbraucht … solange Geschäftsleute am Montag morgen von Düsseldorf nach Frankfurt fliegen und nach dem Meeting abends zurück, um dann am nächsten Tag zur Messe nach München zu jetten und solange Menschen erwarten, dass das neueste Buch eines Zauberschülers oder das tolle neue Kleid aus Spanien innerhalb weniger Stunden oder vielleicht innerhalb weniger Tage ganze Kontinente überqueren, solange dürfen Umweltschützer ins Flugzeug steigen und sich für den Umweltschutz einsetzen.

Und sicher ist auch – wenn bestimmte Unternehmen eines Tages damit aufhören, Ihre Plastikflaschen mit Brause oder blaue Sonnencreme-Produkte voller Mikroplastik bis in die hinterletzte Ecke dieser Welt zu fliegen, dann lassen auch wir das mit dem Fliegen sein.

Vorher retten wir noch kurz die Welt. Und wir laden jeden ein, es uns gleichzutun. Denn wenn DU während Deines Strandurlaubes Plastikmüll sammelst, und sei es nur ein Kilo in zwei Wochen, dann tust Du mehr als geschätzt 95% der Menschen, die im gleichen Flugzeug sitzen wie Du.

Eigentlich ist eine ganz besondere Reise im März 2016 „Schuld“ daran. Ein Trip mit einem Katamaran durch die Inselwelt der Malediven hat tatsächlich alles verändert und den Grundstein für Ozeankind gelegt.

Wir erlebten hautnah, dass unser Lieblingsort, der Ozean, in Gefahr ist. Überall haben wir Plastikmüll gesehen. Auf einsamen, unbewohnten Inseln. Im offenen Meer. In der Nähe schwimmender Schildkröten. Natürlich gab es auch damals schon vereinzelt Berichte in den Medien darüber, wie es um unsere Meere steht. Doch das war irgendwie alles „zu weit weg“.

Zurück in Düsseldorf, in unserer Wohnung, lies uns das Thema nicht mehr los und der Wunsch selbst aktiv zu werden wurde immer lauter. Wir hinterfragten unser eigenes Konsumverhalten und änderten dieses Schritt für Schritt. Wir saugten sämtliche Dokumentationen und Filme zum Thema auf, studierten Berichte und verschafften uns so selbst einen Überblick über das globale Plastikproblem.

Und so stand danach fest, dass wir selbst etwas tun wollten. So zogen wir im August 2017 los und begannen, selbst Plastikmüll zu sammeln. Im April 2017 erblickte unser Blog Ozeankind® im April 2017 das Licht der Welt.

Auch wenn wir Tag für Tag, egal in welchem Land dieser Welt, unser Bestes geben: wir sind keinesfalls perfekt. Und genauso wenig wie wir perfekt sind, muss es auch niemand anderes sein. Vor allem wenn man unterwegs ist, gibt es nun einmal nicht immer die Möglichkeit, Leitungswasser zu trinken oder Wasser in Glasflaschen zu kaufen. Diese Möglichkeit haben wir nicht und Menschen, die vielleicht nicht in Europa geboren sind, schonmal gar nicht.

Wenn uns danach ist, „erlauben“ wir uns auch mal eine Cola in einer Plastikflasche oder Chips in einer Plastiktüte. Wir leben im 21. Jahrhundert und niemand muss gleich in den Wald ziehen, sich sein Shampoo selbst mischen und von jetzt auf gleich vollständig auf Plastik verzichten.

Aber wenn jeder auch nur kleine Dinge ändert, seine Gewohnheiten überdenkt und vor allem den Müll aufhebt statt sich nur darüber zu ärgern, wäre der Welt schon geholfen.

Wir sind Marina und Micha, die beiden Gesichter hinter Ozeankind® e.V. – zwei ganz normale Menschen, die irgendwann die Entscheidung getroffen haben, ihr Leben zu ändern. Vor unserem Leben als Ozeankind® haben wir gemeinsam mehr als ein Jahrzehnt in der schönsten Stadt am Rhein verbracht – in Düsseldorf. Dort hatten wir ganz normale Jobs, sind morgens ins Büro gefahren und haben für den Traum anderer Menschen gearbeitet.

In diesem Beitrag erzählen wir Dir noch mehr von uns.

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