Ozeankind® e.V.
FAQ

Häufig gestellte Fragen

OZEANKIND E.V. GIBT ES SEIT SEPTEMBER 2018, DIE IDEE IST 2017 ENTSTANDEN…

Hier findest Du kurz und knapp viele Antworten auf Fragen die uns häufig gestellt werden. Solltest Du darüberhinaus noch eine andere Frage haben, schicke uns gerne eine Mail an hallo (at) ozeankind.de oder kontaktiere uns bei Facebook oder Instagram.

Wir sind Marina und Micha, die beiden Gesichter hinter Ozeankind® e.V. – zwei ganz normale Menschen, die irgendwann die Entscheidung getroffen haben, ihr Leben zu ändern. Vor unserem Leben als Ozeankind® haben wir gemeinsam mehr als ein Jahrzehnt in der schönsten Stadt am Rhein verbracht – in Düsseldorf. Dort hatten wir ganz normale Jobs, sind morgens ins Büro gefahren und haben für den Traum anderer Menschen gearbeitet.

In diesem Beitrag erzählen wir Dir noch mehr von uns.

Eigentlich ist eine ganz besondere Reise im März 2016 “Schuld” daran. Ein Trip mit einem Boot in der Inselwelt der Malediven hat dann ungeplant tatsächlich alles verändert und den Grundstein für Ozeankind gelegt. Ohne das wir das damals wussten.

Wir erlebten hautnah, dass unser Lieblingsort, der Ozean, in Gefahr ist. Überall haben wir Plastikmüll gesehen. Auf einsamen, unbewohnten Inseln. Im offenen Meer. In der Nähe schwimmender Schildkröten. Natürlich gab es auch damals schon vereinzelt Berichte in den Medien darüber, wie es um unsere Meere steht. Doch das war irgendwie alles “zu weit weg”.

Zurück in Düsseldorf, in unserer Wohnung, lies uns das Thema nicht mehr los und der Wunsch selbst aktiv zu werden wurde immer lauter. Wir hinterfragten unser eigenes Konsumverhalten und änderten dieses Schritt für Schritt. Wir saugten sämtliche Dokumentationen und Filme zum Thema auf, studierten Berichte und verschafften uns so selbst einen Überblick über das globale Plastikproblem. Im April 2017 erblickte unser Blog Ozeankind® das Licht der Welt.

Und so stand danach fest, dass wir selbst etwas tun wollten. So zogen wir im August 2017 los und begannen, selbst Plastikmüll zu sammeln. Im Jahr 2018 haben wir uns dann dazu entschieden einen noch größeren Unterschied zu machen und haben im Sommer 2018 dann den Verein Ozeankind gegründet.

Ozeankind® e.V. setzt vor allem auf Umweltbildung für Kinder und auf Recycling- sowie auf Empowerment-Projekte für Kinder und Jugendliche.

Denn es sind vor allem die Kleinsten dieser Welt die unter den Folgen unseres Handelns im Hier und Jetzt und Morgen leiden würden. Deshalb möchten wir dass diese jungen Menschen, so zumindest denken wir, von Klein an mehr Bewusstsein für ihre Umwelt und für Ihr Handeln entwickeln. Und die Grundvorraussetzung dafür ist Bildung.

Was die Erwachsenen betrifft geht es Ozeankind® e.V. darum, bei so vielen Menschen wie möglich das eigene Bewusstsein im Bezug auf Plastikmüll und -konsum zu erweitern. Wir möchten deshalb möglichst viele Menschen dazu motivieren, ihren ganz persönlichen Konsum von Einwegplastik-Produkten weiter zu reduzieren und zu vermeiden wo immer es möglich ist.

Wir möchten an jeden Einzelnen appellieren, selbst aktiv zu werden und eben nicht erst auf die Politik oder den Handel zu warten. Denn bis hier etwas passiert könnte es bereits zu spät sein. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend – und wir sollten uns entscheiden: für oder gegen unseren Planeten.

Unser Einkaufszettel hat mehr Einfluss als viele von uns denken.
Jedes Handeln, jeder Schritt ist wichtig.

Auch wenn wir Tag für Tag, egal in welchem Land dieser Welt, unser Bestes geben: wir sind keinesfalls perfekt. Und genauso wenig wie wir perfekt sind, muss es natürlich niemand anderes sein. Vor allem wenn man unterwegs ist, gibt es nun einmal nicht immer die Möglichkeit, Leitungswasser zu trinken oder Wasser in Glasflaschen zu kaufen. Diese Möglichkeit haben auch wir nicht immer und Menschen, auf deren Los in der Geburtslotterie nicht z.B. Deutschland stand, schonmal gar nicht.

Mangels Alternativen in vielen Fällen nutzen wir also auch privat immer mal wieder Produkte aus Einwegplastik – WENN es keine Alternative gibt. Gibt es eine bezahlbare Alternative, ist diese Alternative die erste Wahl. Gibt es keine Alternative und etwas ist dennoch nötig, dann ist das halt so.

Wir leben im 21. Jahrhundert und niemand muss gleich in den Wald ziehen, sich sein Shampoo selbst mischen und von jetzt auf gleich vollständig auf Plastik verzichten. Außer man möchte es. Jede Verhaltensänderung hilft dem Planeten. Doch wenn jeder auch nur kleine Dinge ändert, seine Gewohnheiten überdenkt und vor allem den Müll aufhebt statt sich nur darüber zu ärgern, wäre der Welt schon ein Stück geholfen.

Nein, Ozeankind® e.V. steht weder für Zero Waste und noch für Zero Plastik. Wir möchten in erster Linie realistisch bleiben, möglichst viele Menschen erreichen und sie dazu motivieren, kleine Dinge zu ändern – egal in welchem Land sie leben. Mit Hilfe lokaler Projekte, kleine und große, in den verschiedensten Ländern der Welt möchten wir mit bestem Beispiel vorangehen, Situationen verbessern und vor allem Dinge verändern.

Sowohl Zero Waste als auch Zero Plastik sind aus unserer Sicht ein in 99% aller Länder dieser Welt und in 98% aller Lebenssituationen auf dieser Welt eher unrealistisch.

Man kann nicht in ein beliebiges Land der Welt gehen, mal eben sämtliche Plastikprodukte vernichten und dafür sorgen, dass dort auch ja nie wieder Plastik verwendet wird. Das ist unrealistisch. Selbst wenn es möglich wäre, so würde es deutlich zu lange dauern – und bis dahin ist es zu spät.

Es geht vielmehr um eine Veränderung unseres eigenen Bewusstseins, wenn es um die Verwendung von Einwegplastik-Produkten geht. Um Aufklärung, um kleine Veränderungen … um Recycling, Upcycling und CleanUps.

Wir vermeiden Plastik wo immer es geht, finden Alternativen für Wegwerf-Artikel und heben vor allem den Müll anderer Menschen auf. Immer. Wenn im Regal Tomatensauce im TetraPak steht und daneben steht sie im Glas, nehmen wir das Glas.

Es geht um die Vorbildfunktion und darum, Menschen zu Informieren statt sie zu MISSIONIEREN.

Ozeankind® e.V. ist eigentlich gar kein Verein – Ozeankind® e.V. ist eine Familie.

Uns ist es vor allem wichtig, bei allem Aktionismus immer möglichst realistisch zu bleiben. Wir werden Plastik nicht aus unserer Welt verbannen, niemals. Und das müssen wir auch überhaupt nicht. Dennoch müssen wir etwas ändern und den Umgang mit unserer Natur verbessern. Niemand wird alleine mal eben kurz die Welt retten, aber wir alle, jede(r) Einzelne, können einen kleinen Teil dazu beitragen.

Und wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie alle zusammen eine ganze Menge bewegen. Aber das wissen wir ja alle.

Wir haben es uns ganz schnell abgewöhnt, mit dem Finger auf andere Menschen zu zeigen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Denn auch wir haben in der Vergangenheit sehr viele Dinge “falsch” gemacht – sei es aus Ignoranz oder aus Unwissenheit.

Beide sind wir weder Wissenschaftler noch Biologen – wir sind zwei ganz normale Menschen die Tag für Tag ihr Bestes geben, um Dinge zu verändern. Egal wie klein sie sein mögen. Wir versuchen den Tatsachen ins Auge zu blicken und Probleme mit unseren eigenen Worten zu erklären.

Dabei ist unsere Mission eigentlich gar nicht mehr „nur unsere“ Mission. Ozeankind® e.V. ist nicht mehr nur eine Idee von zwei Menschen, die ihren Beitrag zu einer besseren Welt leisten wollen, sondern vielmehr eine Plattform für Gleichgesinnte.

Es gibt so viele Menschen da draußen, die bereits Plastikprodukte vermeiden, die Müll sammeln oder anderweitig im Umweltschutz aktiv sind. Wir möchten allen da draußen dabei helfen sich zu erinnern, an sich selbst zu glauben.

Daran dass DU eben sehr wohl einen Unterschied machen kannst, mit jeder einzelnen Kaufentscheidung, mit jedem Handeln. Am liebsten würden wir diesen, weiterverbreiteten Satz „Ach, was kann ich schon ändern….“ aus möglichst vielen Köpfen löschen.

Ozeankind® e.V. ist eigentlich auch gar kein Verein – wir sind eine Familie.

Wie jeder andere Verein in Deutschland ist auch Ozeankind® e.V. auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Deshalb gibt es im Bereich Spenden die Möglichkeit Geld direkt an Ozeankind® e.V. zu spenden. Ob einen Euro oder 1.000 Euro – jede noch so kleine Unterstützung hilft uns, mehr und vor allem größere Projekte zu realisieren.

Du kannst natürlich auch direkt offizielles Fördermitglied von Ozeankind® e.V. werden und Dich gleich für eine jährliche Fördermitgliedschaft entscheiden. Vor allem auch dank unserer Fördermitglieder können wir sicher planen welche Summen garantiert in unsere Umweltbildungs- und Recyclingprojekte fließen.

Und auch mit jedem gekauften Produkt im Plastikrebell® Shop unterstützt Du die indirekt die Arbeit von Ozeankind® e.V.. Mit jedem Kauf unterstützt Du Micha & Marina persönlich und damit auch wieder indirekt den Verein. Denn ohne die beiden gibt es kein Ozeankind e.V.

Wir haben kein Büro, keine echte Verwaltung (bzw. sind wir das selbst) und exakt eine festangestellte Mitarbeiterin. Unsere Verwaltungskosten sind demnach gering. Dennoch haben auch wir Kosten, die auf den ersten Blick in Zeiten einer Pandemie in einem besonderen Verhältnis zu den Investitionen stehen.

Unsere Zahlen dazu findest Du im Jahresbericht, den wir stets im Mai/Juni des Folgejahres für das jeweils vergangene Jahr veröffentlichen.

Unserer Auffassung kann man Hilfsorganisationen, besonders was die angegebenen Verwaltungskosten betrifft, generell auch nicht miteinander vergleichen. Denn man sollte dort natürlich immer sehen wie die verschiedenen Organisationen aufgestellt sind – wieviele Menschen dort arbeiten, wie viele Projekte es gibt, wie die Strukturen sind, wie viele Spenden sie bekommen und wie viel Geld sie investieren, wie lange es die Organisation bereits gibt, … und und und.

Dann stellt sich auch die Frage, wie man Verwaltungskosten definiert. Uns ist hier bspw. aufgefallen dass einige Organisationen die Marketing- bzw. Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit mit in die Verwaltungskosten rechnen – und andere nicht. Bei den einen fallen Reisekosten mit in die Verwaltung und bei den anderen sind es Projektkosten. Eine Vergleichbarkeit ist alleine deshalb nicht immer gegeben.

Wenn man z.B. mal die Ärzte ohne Grenzen bspw. mit Viva con Agua vergleicht, dann fällt auf dass die Ärzte ohne Grenzen scheinbar 11,3% Verwaltungskosten basierend auf 170 Millionen Ausgaben haben … während VcA 18,6% von 14,4 Millionen Ausgaben für die Verwaltung ausgegeben haben (beides in 2019). Das passt auf den ersten Blick nicht unbedingt, ist aber einfach Realität.

Der prozentuale Anteil der Verwaltungskosten sinkt nicht nur bei uns mit steigender Projekt- und Mitgliederzahl sowie mit einer Erhöhung der Spenden und Einnahmen – allerdings oft halt nicht im ersten, zweiten und vielleicht auch noch nicht im dritten Jahr.

Zur Erklärung – wenn ich vor einer Pandemie zwei Projekte habe in die ich jährlich 30.000 Euro investiere, habe ich leider meistens während einer Pandemie noch nimmer zwei Projekte weil ich nicht reisen kann und weil ich vielleicht keine Möglichkeit habe neue Projekte, die ich vielleicht geplant habe, auch umzusetzen. In der Zwischenzeit haben ich aber weiter ein Gehalt gezahlt und die Buchhaltung bezahlt oder mich um den Messestand für die nächsten Jahre gekümmert. Die Verwaltungskosten steigen prozentual – sieht “doof” aus, ist aber halt einfach logisch und Realität.

Von Beginn an gab es den Plastikrebell®-Shop, in dem wir verschiedene nachhaltige Produkte wie Recycling-Armbänder, Ozeankind® Glasstrohhalme, Geldbörsen aus TetraPaks, unser eigenes Buch “Entdecke den Plastikrebell® in Dir” und viele weitere Produkte verkaufen.

Als Ozeankind® im Herbst 2018 zu Ozeankind® e.V. wurde, mussten wir sicherstellen dass wir persönlich auch weiterhin eine möglichst passive Einnahmequelle haben (um uns in Vollzeit um den Verein kümmern zu können,  denn für ein Angestelltenverhältnis haben wir schlichtweg keine Zeit). Deshalb haben wir den Shop vom gegründeten Verein getrennt – vor allem rechtlich.

Hinzu kommen vom Verein jeweils 70 Euro im Monat als Ehrenamtspauschale für unsere Vorstandstätigkeit.

Micha & ich arbeiten beide als Freelancer auf Stundenbasis u.a. auch für Ozeankind e.V.

Nein, die Gefahr besteht in unseren Augen nicht.

Leider sind die Infrastrukturen vor Ort so, dass es keine Müllabfuhr gibt. Die locals kümmern sich meist selbst um den anfallenden Müll. Auf Sansibar gibt es noch keine Müllverbrennungsanlage bedeutet dass alles was an Müll anfällt im besten Fall auf einer der offiziellen Deponien landet oder wenn es keine Möglichkeit zum Transport oder Geld dafür gibt, wird es illegal entsorgt oder verbrannt. Was schlecht für die Gesundheit und die Umwelt ist.

Das bedeutet für uns, dass Müllvermeidung nicht an erster Stelle steht, sondern dass wir hier ein Bewusstsein schaffen dass Müll nicht in die Umwelt gehört, es unterschiedliche Arten von Müll gibt und Plastikmüll einen Wert hat. Deshalb gehen wir zunächst diesen Weg. Neben unseren Recycling SwopShops gibt es ein Cashback Programm für Schulen, Cleanups und es findet regelmäßig Umweltbildung statt.

Man sollte natürlich auch bedenken, dass die Mehrheit der Bevölkerung von Sansibar nicht die Mittel und auch den „Raum“ hat sich mit dem Thema Müllvermeidung auseinander zusetzen. Es gilt die Grundbedürfnisse zu stillen, wie ein Zuhause, Strom & Wasser, etwas zu essen, Kleidung und Schuhe. Erst wenn all das gestillt ist, ist Raum vorhanden um andere Herausforderungen anzugehen. Und das ist in unseren Augen den Müll nicht in der Umwelt zu entsorgen, sondern es bestmöglich zu recyceln und der Community etwas zurück zugeben.

Das ist ganz sicher wirklich eine der am häufigsten gestellten Fragen. Die Antwort darauf ist natürlich vielfältig, denn das hängt immer davon ab an welchem Ort der Müll gesammelt wird.

Wir finden erstmal, dass JEDER Ort ein besserer Ort für Müll ist als wenn er wild in der Umwelt herumliegt. Und das ist auch unsere erste und wichtigste Prämisse. Bei unseren CleanUps in Deutschland wird der Müll bestmöglich getrennt und dem deutschen Müllmanagement übergeben.

Generell lässt sich sagen, dass immer die bestmögliche und lokal realistische Lösung gesucht wird. Die bestmögliche Lösung auf Sansibar ist dabei jedoch bspw. eine andere als die in einem Industriestaat wie Deutschland. Und die bestmögliche Lösung für HDPE oder PET ist auch eine andere als die für PS.

Im Idealfall werden die gesammelten Materialien getrennt und dem jeweiligen Recycling-Kreislauf zugeführt. Bei unserem Sansibar-Projekt bspw. werden die PET-Flaschen geschreddert und als Flakes verkauft, aus dem HDPE werden neue Gegenstände wie z.B. Uhren, Tische, das Glas wird ebenfalls verkauft, der organische Müll wird kompostiert … und der Rest wird – mangels lokaler Alternativen – noch verbrannt.

Wie Du siehst … die Antwort ist vielfältig 🙂

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt – und unsere Antwort auf diese Frage ist ebenfalls immer gleich. Es geht um die Verhältnismäßigkeit und um Alternativen.

Wenn wir als Vorstand einmal im Jahr nach Sansibar fliegen um dort unsere Projekte zu besuchen, mit den Menschen die für unsere Projekte arbeiten, um mitzuhelfen oder um vor Ort mit potentiellen neuen Projektpartnern sprechen, dann tun wir das ohne schlechtes Gewissen. Ganz sicher könnte man auch auf anderem Wege nach Sansibar kommen (Zug, Boot, …) … ob das aber besser und sinnvoller ist, möchten wir infrage stellen.

Wenn wir einmal im Jahr in den Urlaub fliegen (wenn wir das denn tun würden – aktuell keine Zeit) … dann tun wir das.

Und überhaupt – wir denken dass solange das neueste Buch oder das tolle neue Kleid aus Spanien innerhalb weniger Stunden oder vielleicht innerhalb weniger Tage ganze Kontinente überqueren, solange dürfen Mitarbeiter*innen von Umweltschutzorganisationen in Flugzeuge steigen und sich für den Umweltschutz einsetzen. Wir denken da immer auch an einige Schiffe von SeaShepherd oder von Greenpeace – die fahren auch nicht mit Luft und Liebe.

CO2 einsparen ist wichtiger denn je und hier leisten wir auch so gut es geht unseren Beitrag. Doch es gibt noch viel schädlichere Umweltgase, welche die Erderwärmung noch schneller beschleunigen – wie z.B. Lachgas & Methan. Daher ernähren wir uns seit über 4 Jahren vegan, mit vegetarischen Ausnahmen. Wir haben kein Auto und die von uns genutzte Energie stammt aus erneuerbaren Quellen.

Nein, das was die Kids im Rahmen unserer Projekte tun, ist keine Kinderarbeit. Dazu möchten wir uns einfach kurz bei Unicef “bedienen”. Dort heisst es u.a.:

… “Kinderarbeit sind laut Definition Arbeiten, für die Kinder zu jung sind oder die gefährlich oder ausbeuterisch sind, die körperliche oder seelische Entwicklung schädigen oder die Kinder vom Schulbesuch abhalten.” … Quelle: Unicef

Und da das Einsammeln von Plastikflaschen für die Ozeankind-Kinder weder gefährlich noch ausbeuterisch sind, weil sie die körperliche Entwicklung nicht schädigen und auch der seelischen nicht und weil die Tätigkeit sie auch nicht vom Schulbesuch abhält (im Gegenteil – sie bekommen noch zusätzlich ein Bildungsangebot) und weil niemand von Ozeankind® oder Zanrec die Kinder zwingt oder drängt ist das reine Plastikflaschen-Sammeln aus unserer Sicht alles, nur keine Kinderarbeit.