Was kann ich als Familie tun?

Unser Weg zum Plastikrebell

Ob Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Handseife, die Brotdosen und Trinkflaschen unserer Kinder, Kleidung mit der wir beinahe unseren ganzen Körper bedecken, die gute Tagescreme oder Bodylotion mit der wir uns genüsslich das (Mikro) Plastik in die Haut schmieren. Plastik ist für uns allgegenwärtig. Wir alle wissen dass unsere Weltmeere verschmutzt sind und im Plastik ersticken.

Wie kann man das ignorieren?

Wie kann jemand der es sieht einfach weitermachen wie zuvor?

Uns wurde das Leben auf diesem wundervollen Planeten geschenkt, warum zerstören wir ihn und somit auch uns selbst ? Plastik ist ja nun mal leider nicht unser einziges Problem.

Was für eine Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Was kann ICH tun?

Diese Fragen beschäftigen mich schon eine ganze Weile und mit der Geburt meiner Zwillinge haben wir angefangen was zu unternehmen. Zwar erstmal in kleinen Schritten aber immerhin!

Zum Beispiel:
– auf dem Wochenmarkt einkaufen- ist regional, unverpackt und den Stoffbeutel hat ja eigentlich auch jeder zu Hause.
– im Bioladen umschauen, was findet man ohne Plastik? Zum Beispiel ein Stück Seife, Zahnbürsten aus Holz oder Bambus und auch die Trinkflasche aus Glas und Brotdosen aus Bambus oder Edelstahl
Unverpacktläden  – wir haben hier leider noch keinen aber in anderen Städten schon.
– möglichst auf Plastikspielzeug verzichten (es wird drauf rumgeknabbert und gekaut) bei Echtkind zum Beispiel findet man tolle Holz-Alternativen oder auch gebraucht bei eBay.

Nach und nach sind wir dann auch auf den einen oder anderen Film gestoßen der zum Nachdenken und Handeln anregte wie beispielsweise „der lorax“ „Tomorrow“, “ Plastic Planet“ oder „(R)evolution“. (Wenn Du noch weitere Filmtipps suchst, wirst Du in unserem Blogbeitrag fündig). 

Aus „heiterem Himmel“ bin ich dann bei Facebook auf der OZEANKIND Seite gelandet. WOW…!!! Die beiden bewegen was, und das nicht nur bei sich selbst sondern an vielen Orten, bei vielen Leuten auf der ganzen Welt ! Die muss man unterstützen.

Und so war ich im Januar 2018 mit meiner Familie zum ersten mal beim Plastikrebell CleanUp dabei. Wir konnten viele Freunde begeistern im Februar dabei zu sein. Gemeinsam wollen wir die Idee von Ozeankind im Kindergarten und der Schule aushängen um noch mehr Menschen zu überzeugen mit zu machen, ein offenes Ohr und Auge zu bekommen für das was hier passiert.

Ich lebe mit meiner Familie direkt an der Nordsee, jeden Tag (er)leben wir die berauschende, magische aber auch mächtige Wirkung des Meeres. Es ist doch unsere Pflicht nicht weg zu schauen, zu handeln! Das sind wir der Erde und vor allem unseren Kindern schuldig. Ich hoffe, dass noch viel mehr Menschen laut und aktiv werden. Gemeinsam und jeder für sich können wir was erreichen! 

Ein toller Spruch aus „der Lorax“ von Dr. Seuss:

„Wenn nicht jemand wie du sich endlich kümmert wird nichts je besser hier. Glaube mir.“

Autor: Svenja

1. April 2018
Du bist ozeankind
15. April 2018
Wir dürfen uns wieder erinnern!

Kommentare

  • Meli
    ANTWORTEN

    Sehr schön geschrieben und auf jeden Fall auch zum Nachdenken anregend….

    Besonders der Spruch gefällt mir 🙂

    2. April 2018
  • Nati
    ANTWORTEN

    Sehr nachdenklich geschrieben, ja wir sollten noch genauer hinschauen was Plastik betrifft, auch dir Störche zumbeispiel gehen häufig auf Müllhalden und suchen Futter für sich und den Nachwuchs

    5. April 2018
  • Nicole
    ANTWORTEN

    Ja liebe Svenja, Kinder bereichern unser Leben, Kinder bringen uns zum Nachdenken und Kinder verändern oder schärfen den Blickwinkel. Auch ich habe dadurch gelernt mit der Natur und unseren Ressourcen wesentlich bewusster umzugehen, also auch ich bin -soweit möglich- eine „aktive“. Schön aber, dass Du auch eine „laute“ geworden bist und diesen Blog mit einem so tollen Artikel bereichert hast, welcher sicher den einen oder anderen zum Nachdenken und Handeln anregt. Mach weiter so!
    LG Nicole

    6. April 2018
  • Svenja
    ANTWORTEN

    Hallo ihr lieben, vielen Dank für eure positiven Rückmeldungen. Ich freue mich sehr das die Aufmerksamkeit zu diesem Problem immer größer wird und immer mehr Menschen ein Bewusstsein dafür bekommen. Ich kann euch nur empfehlen auch“Laut“ zu werden, es fühlt sich super an

    Liebe Grüße Svenja

    11. April 2018

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