Sonnenschutz ohne Mikroplastik

Sonnenschutz ohne Mikroplastik – Produktempfehlungen

Welche mineralische Sonnencreme empfehlen wir?

Kaum jemand spricht über das Thema Sonnencreme im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung. Sonnenschutz ohne Mikroplastik, ohne Nanopartikel und ohne chemische Filter ist jedoch ein unfassbar wichtiger Beitrag zum Umweltschutz (und auch zum Schutz unserer eigenen Haut). Es liegt einzig und allein in unseren Händen, in wie weit wir mit Sonnencreme der Umwelt schaden – oder eben nicht. Wir dürfen nicht weiterhin bedenkenlos Opfer der Marketing-Strategien großer Hersteller werden! Warum Sonnencreme überhaupt das Meer zerstört, erfährst Du in diesem Beitrag. Auch was der Unterschied zwischen einen herkömmlichen und einer Öko-Sonnencreme ist, haben wir in einem Beitrag zusammengefasst.

Auf vielfachen Wunsch von Euch kommt hier für Euch der dritte Beitrag zum Thema Sonnenschutz – es geht um die die Produkte und Marken, die wir unter Ozeankind®-Gesichtspunkten empfehlen können. Und damit wir einen bestimmten Sonnenschutz empfehlen, muss eine Sonnencreme drei Kriterien erfüllen: keine chemischen Filter, kein Mikroplastik (weder in Partikelform noch flüssig) und keine Nanopartikel. Ob eine Sonnencreme in Plastikverpackung kommt, ist kein Ozeankind®-Kriterium (mehr dazu weiter unten in diesem Beitrag).

Natürlich gibt es Stimmen die sagen, auch Titandioxid und Zinkoxid seien ebenfalls schädlich für das Ökosystem Meer. Da wir keine Wissenschaftler sind, es hier Untersuchungen und Studien mit gegenteiligen Aussagen gibt und es auch immer darauf ankommt, wo und wie diese Stoffe gewonnen werden, können und möchten wir diese Diskussion an dieser Stelle nicht führen.

Wir nehmen Dich wie immer mit, teilen mit Dir unser Wissen und Erfahrungen, in der Hoffnung auf ein Thema aufmerksam zu machen und Alternativen vorzustellen. Ozeankind®-Alternativen.

Willkommen im Produkt-Dschungel Sonnenschutz ohne Mikroplastik

Es gibt Unmengen verschiedener Marken und Hersteller. Du findest Sonnencreme bei Discountern, in der Drogerie, in der Apotheke oder beim Kiosk im Urlaub am Strand. Wer soll da noch den Überblick behalten? Vor allem wenn man jetzt vielleicht endlich Wind von der Sache bekommen hat und deshalb nun ein gutes Produkt sucht!

Auf die beiden Klassiker, Stiftung Warentest und Ökotest, kann man sich leider nur bedingt verlassen, da die Testverfahren sehr unterschiedlich sind und schlichtweg für uns besonders wichtige Kriterien einfach gar nicht getestet werden: Nanopartikel, chemische Filter und Mikroplastik. Mehr zu den Begriffen und Zusammenhängen findest Du in den beiden verlinkten Artikeln zu Beginn.

Mineralische Sonnencreme auf dem Vormarsch – Sonnenschutz ohne Mikroplastik

In diesem Beitrag werden wir auch nicht auf die natürlichen Sonnenschutzmöglichkeiten eingehen. Denn auch bestimmte pflanzliche Öle oder Lebensmittel haben einen natürlichen Sonnenschutz. Dazu gibt es im Internet unzählige Erfahrungen und Meinungen. Wenn Du Dich dafür interessierst, laden wir Dich sehr gerne dazu Dich selbst zu informieren, Dinge auszuprobieren und Deine eigenen Erfahrungen zu machen.

Eine weitere Möglichkeit (die wir nicht empfehlen) ist keine Sonnencreme. Ob man sich ungeschützt der Sonnen aussetzen möchte und vor allem wie lange, sollte unbedingt jeder selbst entscheiden! Viele Menschen verzichten auf Sonnenschutz in cremiger Form und setzen stattdessen auf UV-Schutzkleidung – auch eine Möglichkeit.

Wir werden auch keine in Deutschland nicht zugelassenen Produkte empfehlen. Es gibt in anderen Ländern oft Produkte, die vermutlich aus gutem Grund in Deutschland nicht erhältlich sind.

Die meisten Sonnencremes kommen in einer Plastikverpackung. Diese Tatsache ist natürlich generell zu bemängeln, dennoch ist eine Plastikverpackung nicht automatisch ein Ausschlusskriterium für eine ozeanfreundliche Sonnencreme – unter Ozeankind®-Gesichtspunkten. Jeder der mag, kann sich seine Sonnencreme selbst mischen und in ein Gefäß seiner Wahl umfüllen. Ein Rezept gibt es zum Beispiel auf smarticular. Oder ihr geht in einen Unverpackt-Laden in Eurer Nähe und füllt Euch die Sonnencreme dort ab. Teilweise gibt es bei den unten aufgelisteten Produkten auch Hersteller, die bereits Glas benutzen.

Generell kann man sagen, dass gerade Schwangere und Kinder am besten nur mineralische Sonnencreme nutzen sollten, denn die Inhaltsstoffe der herkömmlichen Cremes stehen unter Verdacht, hormonell auf unseren Körper einzuwirken. Kaufe also am besten nur Produkte von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern (diese sind grundsätzlich frei von Mikroplastik) und achte auf folgende Siegel: BDIH, NaTrue und Ecocert.

Unsere Empfehlung in verschiedenen Preisklassen

Wir werden von keinem dieser Hersteller fürs Auflisten bezahlt. Für alle Produkte gibt es bei verschiedenen Händlern teilweise unterschiedliche Preise.
Die Naturkosmetiklinien der Discounter (wie zum Beispiel Alverde oder Alterra) werden wir bewusst nicht empfehlen, da diese Nanopartikel enthalten. Nanopartikel schaden dem Ozean und zudem ist noch nicht hinreichend erforscht, inwieweit Nano-Partikel auch auf den Körper wirken. Deshalb können und werden wir diese Marken auch nicht empfehlen. Manche der hier aufgelisteten Sonnencremes enthalten Palmöl. Jeder sollte selbst entscheiden, ob er auch darauf verzichten möchte. Palmöl ist kein offizielles Ozeankind®-Thema.

Einen besonderen Hinweis hat sich noch ein Sonnenschutz verdient, den man für vergleichsweise viel Geld in der Drogerie kaufen kann und auf dem steht „ohne Gedöns“ – von Jean & Len. Dieses Produkt enthält Stand August 2018 Mikroplastik. Und darüber ist der Hersteller sich auch bewusst. Und die Tatsache dass das so ist, dient als perfekter Beweis von Marketing vs. Ozeanschutz. Unzählige Menschen (inklusive uns, als wir uns noch nicht tiefer mit dem Thema beschäftigt haben) sind bereits auf diesen Marketing-Trick hereingefallen.

Denn nur weil auf einem Produkt „bio“, „vegan“ oder sogar „ohne Silikone“ steht, bedeutet das noch lange nicht dass das die Produkte auch wirklich keine chemischen Filter, keine Nano-Partikel oder kein Mikroplastik enthält.

  • Eubiona
  • ECO Cosmetics
  • Lavera
  • Biosolis
  • Laboratoires de Biarritz – Alga Maris
  • Weleda
  • Annemarie Börlind
  • EQ  französische Naturkosmetik-Marke
  • Kimberly Sayer Creme
  • The Organic Pharmacy
  • Ringana

Google hilft beim Finden des richtigen Shops 🙂

Schlusswort

Wir hoffen dass wir Dir mit diesem Beitrag etwas weiter helfen konnten.

Ozeankind steht in erster Linie für den Verzicht auf unnötiges Plastik & Einwegplastik – dazu gehört auch Sonnenschutz ohne Mikroplastik, Nano-Technologie und chemische Filter. Zudem möchten wir dazu beitragen unseren Lieblingsort, den Ozean, zu (be-)schützen. Sonnenschutz ohne Mikroplastik, Nano und Chemie-Filter spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

Du bist ein frei denkender Mensch und kannst selbstständig für Dich und Deine Gesundheit und für den Ozean entscheiden, welche Produkte Du nutzt oder eben nicht.

Wenn Du noch weitere Marken kennst, die keinen chemischen UV-Filter, keine Nano-Partikel, kein Mikroplastik enthalten teile es super gern mit uns und anderen Lesern in den Kommentaren.

6. August 2018
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