inaska

5 Fragen an INASKA – nachhaltiger Sportbikini

Endlich ein Bikini, der mehr (meer) kann!

Im Herbst 2016 hab ich selbst die Marke INASKA auf Facebook entdeckt. Mich hat die Tatsache begeistert, dass es einen Bikini aus Plastikmüll gibt, der dazu in Europa hergestellt wird.

Im Januar 2017 hat das sympathische Startup auf Facebook einen Wettbewerb gestartet, sie haben aufgerufen INASKA Markenbotschafter zu werden. Tatdaaaa, es hat geklappt – ich war eine von VIER. Und seitdem repräsentiere ich neben vier anderen tollen Frauen die Marke INASKA. Ich möchte an dieser Stelle vorsorglich darauf hinweisen, dass ich als Markenbotschafterin die Bikinis kosten- und bedingungslos erhalte und deshalb nicht verpflichtet bin, diesen Beitrag zu schreiben. Ich habe es dennoch gemacht – einfach weil ich voll und ganz dahinterstehe. Für den Fall dass jemand meint, dies sei Schleichwerbung.

Mittlerweile ist schon ein ganzes Jahr rum und INAKSA & Ozeankind sind Partner von Beginn an. Jetzt wird es Zeit Euch die liebe Franziska vorzustellen. Viel Spaß mit unserem kleinen Interview: 5 Fragen an Franziska.

Was treibt Euch an? Welche Vision habt ihr mit INASKA?

Mittlerweile wache ich jeden Morgen auf und denke, wie können wir klar machen und zum Handeln bewegen, dass wir ein sehr großes Müll- bzw. vor allem Plastikproblem haben? Wie können wir überzeugen, wie können wir es schaffen die Welt wachzurütteln? Das Konsumverhalten von bequem bzw. verschwenderisch auf bewusst zu lenken. Auf Weniger ist Mehr. Von Geiz ist geil zu Geiz ist gar nicht geil. Deshalb produzieren wir beispielsweise in Europa, um lange Transportwege und Müll zu vermeiden sowie faire Arbeitsbedingungen zu ermöglichen und verzichten damit auf supersexy Einkaufskonditionen. Denn nachhaltig produzieren kostet entsprechend mehr. Auch wenn wir ‚nur‘ Bikinis herstellen, möchten wir anders sein und das Anderssein über und mit unseren Kunden teilen und dies in die Welt hinausschreien.

Darüber hinaus, möchten wir natürlich Frauen mit unseren Produkten glücklich machen. Sie sollen sich frei fühlen und sich bei Wasser-, Sandsportarten sowie beim Yoga oder Pilates voll auf sich und die Sache konzentrieren: à la STAY WILD, FEEL FREE, PLAY STRONG. Wir möchten Unvollkommenheit, Freiheit, Körperliebe, Selbstbewusstsein und Individualität verkörpern und vermitteln.

Was war der Auslöser Eure Bikinis aus Econyl fertigen zu lassen?

Während der Entstehung von INASKA Swimwear haben wir uns verschiedene Stoffhersteller in Europa angeschaut und sind so auf unseren jetzigen italienischen Stofflieferanten Carvico gestoßen. Carvico nutzt zur Herstellung unserer Stoffe das ECONYL® Garn, welches zu 100% aus recycelten alten Fischernetzen, Teppichresten und diversem Plastikmüll, welche aus dem Meer gesammelt werden, entsteht. Da wir bis dahin keinen anderen Stofflieferanten gefunden hatten, der Nachhaltigkeit großschreibt, war klar, dass wir mit Carvico zusammenarbeiten möchten. Und das tun wir immer noch. Wir wollten nicht nur einen neuen Bikini anbieten, sondern auch etwas für unsere Um- und Nachwelt tun!

Spielt Nachhaltigkeit & Plastikvermeidung auch in Eurem persönlichen Alltag eine Rolle? Was für Tipps könnt ihr evtl. weitergeben?

Selbstverständlich. Neben den Klassikern, wie eine eigene Tasche mit zum Einkaufen zu nehmen und nur loses Obst und Gemüse zu kaufen, achten wir mittlerweile auf viele andere Kleine Dinge. Zum Beispiel versuchen wir konsequent Mehrwegbecher zu verwenden, feste Seifen zu benutzen, Milch und Joghurt in Glasflaschen zu kaufen oder Strohhalme aus Metall zu verwenden. Neben diesen Dingen versuchen wir auf Kosmetik mit Mikroplastik vollständig zu verzichten und natürliche Alternativen zu verwenden. Es ist gar nicht so schwer, auf Plastik zu verzichten, wenn man sich erst ein Mal mit dem Thema auseinandersetzt und ein bisschen die Augen aufmacht. Das ist der Anfang! Aufmerksam sein und darüber nachdenken, ob man es auch anders machen kann 🙂

INASKA
Eure neue Kollektion steht in den Startlöchern, erzähl mal ein bisschen. Warum braucht jedes Ozeankind – Mädel einen Bikini von INASKA?

Die neue Kollektion hat den Namen Coral Reef. Die Farben wurden von 200 Kundinnen ausgewählt und die neuen Namen über unsere Facebook Community bestimmt. Daraus entstand Coral Reef: Farben wie Schwarz (Pearl), Türkis (Lagoon), Grau (Shell), helles Lila (Coral) und dunkles Lila (Oyster). Darüber hinaus haben wir die Tops etwas optimiert, in dem wir die Träger in der Länge angepasst haben und den mittleren Steg beim WILD (jetzt CHILL) und FREE Top etwas verkürzt haben, um das Dekolletee noch schöner zu machen. Beim FREE Top erhält nun der senkrechte einzelne Rückenträger die Akzentfarbe.

Die Hosen haben wir ebenfalls leicht optimiert, indem die FREE Hose nun etwas höher vorn und hinten sitzt und die WILD Hose (jetzt CHILL) an den Seiten und hinten etwas mehr Stoff bekommen hat. Ganz wichtiger Punkt, war die Harmonisierung der Hosengrößen. Eine M ist jetzt auch eine ‚richtige‘ M und nicht mehr eine sehr schmale S. Es wird ein neues Modell geben, welches STRONG heißt. Wie der Name schon sagt, sorgt das Top mit einem breiten Unterbrustband für mehr Halt, mehr Stoff, feste und doppelte Träger in V-/X-Stellung für höchste Stabilität. Für Mädels, die einfach mehr Unterstützung brauchen. Hervorragend für Schwimmer, Surfer und Beachvolleyballer oder auch einfach für Chiller oder Allrounder 🙂

Es gibt einen neuen feinen, farbigen Futterstoff für alle Tops (wie auch schon für die Hosen in 2017). Somit kann das Wasser beim Schwimmen schneller abfließen, der Bikini noch schneller trocknen und die Haut besser atmen. Dadurch erhöht sich der Komfort enorm.

Für alle, die unsere Bikinis noch nicht kennen: wir verzichten außerdem auf Metall- und Plastikverschlüsse sowie störende Knoten, so gibt es keine nervigen Druckpunkte am Nacken und am Rücken. Auch ein super Vorteil unter dem Neoprenanzug 🙂

Die neue Kollektion erscheint Anfang April 2018. Wir freuen uns schon sehr drauf.

Wenn Du eine Sache sofort ändern könntest die Deine  persönliche Welt verbessert, was wäre das?

Puh! Da gibt es Einiges. Wenn nicht ALLES in Plastik eingepackt wäre, würde sich für uns und unsere Um-/Nachwelt so vieles zum Positiven verbessern! Wenn wir alle bewusster und weniger konsumieren, müssten Menschen in armen Ländern nicht für unterirdische Löhne und unter schrecklichen Bedingungen arbeiten. Aber es liegt natürlich nicht nur an dem Endverbraucher, sondern auch an der sehr mächtigen Industrie und Politik. Die Nachfrage steuert das Angebot, aber leider auch andersherum.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Du einen Bikini von INASKA haben möchtest, richtig? Wenn Du über den nachfolgenden Link* einen Bikini bestellst, bekomme ich eine kleine Provision dafür. Für Dich wird das Produkt nicht teurer. 

14. Januar 2018
5 Fragen an Explainora – wie man Reisen mit Helfen verbindet
19. Februar 2018
5 Fragen an – Tommy, Project Schone Schie, Niederlande

Hinterlasse einen Kommentar

Your E-Mail Addresse will not be published. Required fields are marked *