Mädels von Explainora

5 Fragen an Explainora – wie man Reisen mit Helfen verbindet

Wie wird unsere Welt für unsere Enkel aussehen?

Wir lieben Menschen, die sich für etwas einsetzen, die einfach machen anstatt nur labern. Heute möchten wir Dir zwei super inspirierende, junge Frauen vorstellen, die sich für unseren blauen Planeten einsetzen. Die ihren Teil dazu beitragen die Schönheit auch für unsere nachfolgenden Generationen zu schützen. Vorhang auf für Explainora. Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung.

Warum gibt es Explainora und was ist Eure Mission?

Explainora ist entstanden, als wir unserer Reise nach Nicaragua im Herbst 2016 einen Mehrwert geben wollten. Uns ist der Luxus, die Welt bereisen und erkunden zu können sehr bewusst. Weil wir vor allem als Backpacker in Entwicklungsländern unterwegs sind, wollten wir den Menschen dort Etwas zurückgeben. Gleichzeitig war uns wichtig, im Kleinen zu beginnen, etwas zu verändern.

explainora hilft

Die erste Idee war daher Stifte mitzunehmen. Von vorherigen Reisen wussten wir, dass diese immer gut ankommen und ein sinnvollen kleines Gastgeschenk sind. Nun war die Frage, was wir mit den Stiften zusammen verschenken konnten. Warum also nicht etwas, was die Kinder direkt ausmalen können? Wir recherchierten nach Ausmalmotiven, die einen sinnvollen Inhalt vermitteln und wurden überhaupt nicht fündig.

Deswegen beschlossen wir kurzerhand eigene kleine Hefte zum Ausmalen und Lesen zu gestalten. Damit bereiten wir nicht nur Kindern eine riesige Freude, sondern leisten durch die Aufklärung über globale Themen auch ein Stück weit Bildungsarbeit. Unsere Mission ist bei unserer jüngsten Generation eine Sensibilisierung über Probleme, wie Plastikverschmutzung, die uns alle angehen, anzufangen. Kinder sind unsere Zukunft – sie können etwas verändern!

Wie seid ihr auf den Namen Explainora gekommen? Was bedeutet er?

Den Namen hat sich Wandas Bruder ausgedacht. Als die Idee für unser Projekt stand, haben wir direkt in den ersten Wochen mit unseren Freunden und Familien gebrainstormt und gemeinsam nach passenden Namen für unser Vorhaben überlegt. Explainora ist die Verschmelzung aus den englischen Wörtern explain (erklären, verdeutlichen) und explore (erkunden, untersuchen) und fasst unsere Intention somit sehr gut zusammen.

Die Explainora Hefte erklären kindgerecht und bilingual wichtige globale Themen. Das Erkunden steht aber auch für unsere und deine Reiselust und für die Neugier die Welt mit offenen Augen zu entdecken.
Das „a“ am Ende rundet den Namen ab und gibt ihm einen weiblichen Touch, wie wir finden.

Wenn ihr entscheiden könntet, welches Schulfach unbedingt an Schulen unterrichtet werden sollte. Was müssten alle Kinder dieser Welt unbedingt lernen?

Wir haben gemeinsam überlegt und sind auf ein Schulfach mit dem Namen Ressourcenkunde gekommen. Dort lernen Kinder, welche natürlichen Ressourcen unsere Welt bietet, welche ausgeschöpft sind, welche nachwachsen und welche nicht. Sie werden mit den Begriffen Konsumverhalten, Naturschutz und fairer Handel konfrontiert. Mit diesem Fach möchten wir ein Bewusstsein anregen, dass es unsere Erde nur einmalig gibt, wir sie beschützen müssen, und das wirklich jeder einen Teil dazu beitragen kann. Wir haben nur diesen einen Planeten. Und wie wir mit ihm umgehen ist erschreckend! Jedes Kind sollte wissen, dass es nicht ewig so weitergehen kann. Wenn auch unsere Enkel noch eine Erde erleben sollen, die annähernd aussieht wie die von heute, müssen wir etwas ändern!

Junge Menschen sollten darüber nachdenken und diskutieren, wie die Natur erhalten werden kann, wie wir mit den steigenden Bevölkerungszahlen umgehen und welche Möglichkeiten wir haben, unseren Planeten zu schützen. Dieses Schulfach gibt zusätzlich Raum für kritische Gedankengänge und innovative Lösungsansätze.

Was ist alles notwendig, um das Bewusstsein der jüngeren Generation in Bezug auf die Plastikproblematik nachhaltig zu verändern? Und wie unterscheidet sich das Bewusstsein vielleicht bereits heute von dem der älteren Generation?

Das Thema Plastikverschmutzung kommt zumindest in Deutschland immer mehr bei der breiten Masse an. Und das ist super! Auch wenn der Forschungsstand dazu noch ganz am Anfang ist und wir nur in Ansätzen wissen, welche Gefahren unser Plastikkonsum mit sich bringt, werden vor allem junge Menschen immer sensibler auf dieses Thema.

Wichtig ist dafür, unserer Meinung nach, vor allem Bildung und Aufklärung über die Probleme und Risiken dieser Problematik. Es muss ein Umdenken in unserem alltäglichen Konsum stattfinden und auch den Jüngsten unter uns muss klar sein, dass sie bereits mit kleinen Veränderungen zu einer Besserung des Problems beitragen können. Dass jedes Bonbonpapier und jeder To-Go Becher weniger, ein Schritt in die richtige Richtung bedeutet.

Explainora in der Welt

Wir denken, dass vor allem Kinder und junge Menschen noch offener für ein Umdenken und nachhaltiges Handeln sind. Sie sind in Bezug auf Nachhaltigkeit häufig besser informiert und offener für neue Ideen und Handlungsweisen.

Mit intensiverer Bildung und Aufklärung können wir ein stärkeres Interesse bei den Menschen erreichen, unsere Erde auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert zu hinterlassen.

Wenn ihr eine Sache sofort ändern könntet die Eure persönliche Welt verbessert, was wäre das?

Wanda:
Die Alpen nach Sachsen holen.
Mehr Liebe und Ehrlichkeit.
Plastiktütenverbot in Deutschland.
Und weil gerade Silvester war: öffentliches Feuerwerk abschaffen.

Elli:
Weniger Eifersucht und materielle Unzufriedenheit.
Kinderarbeit verbieten.
Härtere (bzw. überhaupt) Strafen für Naturverschmutzer/innen.

Wir sagen DANKE an Wanda und Elli, für diese ehrlichen, offenen und inspirierenden Worte. Wenn Du jetzt sofort diese Hefte auf Deine nächste Reise mitnehmen möchtest, folge diesem Link.

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Kommentare

  • Tino
    ANTWORTEN

    Dieses Schulfach sollte unbedingt eingeführt werden.
    Konsumverhalten, Naturschutz und fairer Handel: sind unmittelbar miteinander verbunden und sehr wichtige Themen!

    Ich wünsch EUCH ALLEN viel Erfolg

    16. Januar 2018
  • Angela Seyferth
    ANTWORTEN

    … und in dem Unterichtsfach sollte der Film „HOME“ eine Pflichtveranstaltung sein.
    Er wurde am 5. Juni 2009 veröffentlicht und thematisiert ökologische und soziale Probleme auf unserer Erde.
    Die Natur ist schön aber auch verletzlich.
    Wir alle haben eine große Verantwortung!

    17. Januar 2018
    • Micha
      ANTWORTEN

      Überhaupt gibt es eine ganze Menge Filme, die Kinder sehen sollten!
      Definitiv haben wir eine riesige Verantwortung – denn eigentlich haben wir unsere Welt ja nur von den nachfolgenden Generationen geliehen.
      Und die Menschheit sollte endlich aufhören, sich selbst als König der Lebewesen aufzuführen.

      17. Januar 2018

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