essbarer Strohhalm

5 Fragen an – Eatapple, ein essbarer Strohhalm

Ein essbarer Strohhalm? Wie geil ist das denn!

Heute haben wir wieder ein spannendes Interview für Dich. Konstantin Neumann ist ein junger Gründer und Unternehmer, der der Welt etwas hinterlassen möchte. Gemeinsam mit zwei Freunden hat er Eatapple ins Leben gerufen: Endlich ein essbarer Strohhalm. Das ist wirklich eine weltklasse Erfindung. Denn wie Du vielleicht weißt, gibt es für uns nix schlimmeres als Plastikstrohhalme.

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1.) Wie, warum und wo ist Eure Idee zu essbaren Strohhalmen entstanden?

Die Idee zu den essbaren Strohhalmen kam uns als wir in der Bar saßen und im Gespräch nebenbei auf den Plastikstrohhalmen, die in unseren Getränken steckten „rumgekaut“ haben. Da fiel uns auf, dass es einen Stohhalm geben sollte, den man hinterher auch noch aufessen kann. Das der sogar eine plastikfreie Alternative zu den herkömmlichen Trinkhhalmen ist finden wir noch besser.

© eatapple

2.) Erzähl gern mehr über Eure nachhaltigen Strohhalme, woraus bestehen die? Wie werden sie hergestellt?

Unsere essbaren Strohhalme bestehen aus Apfel- und Weizenfasern, welche beide normalerweise Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion sind. Beide Fasern sind allerdings sehr ballaststoffreich und somit auch sehr gesund. Die Apfelfasern werden beispielsweise aus Apfeltrester gewonnen, der bei der Apfelsaftproduktion zu Tonnen anfällt und meistens einfach weggeworfen wird.

3.) Thema Nachhaltigkeit, was setzt Du in deinem persönlichen Alltag um? Kannst Du Tipps weitergeben?

Das fängt bei Plastiktüten im Supermarkt an oder Gemüse, was möglichst nicht schon in Plastik eingeschweißt ist, den wiederverwendeten Papiereinkaufsbeutel oder das Kaufen von Bio-Eiern und die eigene Ermahnung nicht zu viel Fleisch zu essen oder Bürostühle aus recyceltem Plastik, genau wie ein Paar meiner Schuhe, oder die Kopfhörer, die aus Stoff und Holz anstatt Plastik sind oder das recycelte Portemonnaie.

Ein anderes Thema ist beispielsweise auch, dass ich vor kurzem mein Auto verkauft habe und versuche alle langen Strecken jetzt mit dem Zug zu fahren. Das macht sowohl ökologisch Sinn als auch ökonomich. Denn wenn man sich alle Nebenkosten einer Autofahrt (Benzin, Verschleiß,…) anschaut, die man für eine Fahrt von bspw. Stuttgart bis Köln hat ist die Zugkarte meistens schon günstiger. Ansonsten ist der Zug auf jeden Fall günstiger, wenn man die Zeit mit einberechnet, die man im Auto hinter dem Steuer gefangen ist und nicht machen kann was man will, während man im Zug nicht nur entspannen sondern auch arbeiten könnte.

Aber ich bin da noch lange nicht perfekt und es gibt viele Punkte, in denen ich noch ganz un-nachhaltig handle. Mein Tipp wäre, dass man sich nicht selber verrückt macht indem man von Heute auf Morgen perfekt sein will. Sondern fang mit einer Kleinigkeit an (verwende den Einkaufsbeutel erneut) und steigere dich Stück für Stück.

So kann jeder kleine Schritt auch zu einer festen Gewohnheit von dir werden und nicht nur zu einem kurzfristigen Versuch.

essbarer Strohhalm

© eatapple

4.) Was sind Deine persönlichen Werte? Wofür stehst Du als Mensch & als Unternehmer?

Für mich ist es wichtig einen Mehrwert in dieser Welt zu hinterlassen. Es ist super, jeden Tag aufzustehen und zu wissen, dass man gutes tut. Meine Familie bedeutet mir sehr viel, da ich ihnen sehr viel zu verdanken habe. Auch in dem Aufbau meines Startups haben sie mich zum Einen finanziell als auch zeitlich unterstützt.

Ich versuche nicht nur unsere Trinkhalme zu verkaufen, sondern will auch unsere junge Bevölkerung dafür gewinnen sich nachhaltig zu verhalten weil wir so in Zukunft eine ganz andere Bevölkerung schaffen könnten und wir eine kleine Chance haben, dass sich unser Planet wieder von den Taten der letzten Jahrzehnte erholt.

5.)  Wenn Du eine Sache sofort ändern könntet die Deine persönliche Welt verbessert, was wäre das?

Mehr Unverpackt Läden. Eine Förderung auf regionale und biologische Lebensmittel, dass diese nicht mehr so teuer sind und auch von Studenten oder anderen jungen Menschen gekauft werden können. Straßenbahntickets sollten wesentlich günstiger sein. Vielleicht sogar kostenlos. So würden viel mehr Leute lieber die Bahn nehmen anstatt das Auto.

Wenn Du jetzt neugierig bist und diesen essbaren Strohhalm einmal ausprobieren möchtest, hier kommst Du direkt zum Artikel in unserem Onlineshop.

6. Juni 2018
5 Fragen an – Arekapak, nachhaltige Verpackungen

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